Die Feuerwehrjugend des Bezirkes Hermagor war im Jahr 2017 brandheiß für Spitzenplatzierungen bei den Leistungsbewerben und präsentierte die vielseitige und bedeutende Jugendarbeit in der Feuerwehr äußerst positiv und vorbildlich.






Hilfsbereitschaft und Kameradschaft

Werden jungen, engagierte, begeisterte und couragierte Menschen gesucht, erweist sich der Blick in Richtung Feuerwehrjugend (FWJ) als goldrichtig. Allein im Bezirk Hermagor finden sich rund 70 Burschen und Mädchen, die schon in so jungen Jahren ihre Solidarität, Kameradschaft, ihr Durchhaltevermögen sowie ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen.


Herzliche Gratulation dem Vizelandesmeister

Seit einigen Jahren kann sich die FWJ Hermagor bei den Leistungsbewerben im Spitzenfeld etablieren. Bewährte Siegergruppen blicken mit Respekt auf die Leistungen unserer Bewerbsgruppe. Dahinter stehen zahlreiche Übungen, Motivation, genaueste Fehleranalyse und fleißiges Training jedes einzelnen Gruppenmitgliedes. Im Jahr 2017 stellten sich die Jugendlichen und ihre Betreuer auch erstmals wieder dem Gruppenbewerb in der Kategorie Silber, bei dem jedes Gruppenmitglied alle Funktionen und deren Aufgaben beherrschen muss. Lohn der harten Arbeit war, nach dem Sieg der Gruppe im Silberbewerb in Sachsenburg, der hart umkämpfte Vizelandesmeistertitel in Silber bei den Landesmeisterschaften in Hermagor. Beim Bewerb in Bronze verpasste die Gruppe nur knapp den Podestplatz und landete auf dem tollen vierten Rang. Auch die zweite angetretene Gruppe sowie die Einzelkämpfer überzeugten mit ihren Leistungen. So konnte auch im Einzelbewerb ein 3. Platz sowie einige weitere Platzierungen unter den „Top Ten“ erreicht werden. Groß war die Freude des Bezirksjugendbeauftragten BI Franz Pfaffenberger auch über das Antreten einer Gruppe aus der Feuerwehrjugend Weißbriach, die sich bei ihrem ersten Bewerb toll präsentierte. An dieser Stelle sei allen angetretenen Jugendlichen zu ihrer tollen Arbeit, ihrem Fleiß und ihrem kameradschaftlichen Miteinander gratuliert, aber auch den Betreuern, allen voran Didi, für ihre zeitaufwendige und liebevolle Arbeit gedankt.

 

 








































Engagierte Feuerwehrjugendarbeit im Bezirk

So brandheiß die Feuerwehrjugendmitglieder bei den Leistungsbewerben waren, so engagiert zeigten sie sich auch in der allgemeinen und fachlichen Feuerwehrjugendarbeit. Neben zahlreichen Übungen, einer Gemeinschaftsübung mit dem Roten Kreuz, der Mithilfe bei den Internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Villach, dem Mitwirken beim Speckfestauftakt sowie der Organisation der sehr beliebten jährlichen Friedenslichtaktion, wurden noch verschiedenste kameradschaftsfördernde Aktivitäten durchgeführt.

 

 







































Weiterentwicklungen zur Qualitätssteigerung

Der große Stellenwert der Jugendarbeit wurde schon lange erkannt. Es gibt ständig Weiterentwicklungen und Kriterien, die eine erfolgreiche Jugendarbeit und Qualitätssteigerung gewährleisten. Neben der fundierten Ausbildung der Jugendhelfer und Jugendbetreuer wurden neue Ausbildungsunterlagen und ein Ausbildungskoffer zur Verbesserung und Erleichterung der feuerwehrfachlichen Ausbildung entwickelt.


Lebendige Jugendarbeit als Garant für die Zukunft

Die Betreuer aus den Feuerwehren Weißbriach, Möschach, Hermagor, Kühweg, Mitschig, Watschig, Tröpolach, Rattendorf, Würmlach und Laas blickten bei der Bezirksfeuerwehrjugendsitzung gemeinsam mit dem Bezirksfeuerwehrjugendbeauftragten BI Franz Pfaffenberger auf ein aufregendes, tolles, aber auch manchmal forderndes Jahr zurück. Sie richteten zugleich den Blick auf das neue Jahr - mit seinen Herausforderungen, Aktivitäten und Übungen - im Bewusstsein, auch heuer wieder mit gleichem Elan, großer Freude, Überzeugung und Kameradschaft gemeinsam mit den Jugendlichen ans Werk zu gehen. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Herbert Zimmermann weiß um den unbezahlbaren Wert der Jugendarbeit. Im Rahmen der Sitzung bedankte er sich für das Engagement und das tolle Miteinander und bemerkte, dass Feuerwehrjugendmitglied zu sein, immer interessanter werde. Weiters appellierte er an alle Betreuer, die Jugendarbeit weiterhin so hoch zu halten, da ein früh geförderter Bezug zur Feuerwehr in den meisten Fällen ein Leben lang halte.


Text: OFM Martina Gucher
Fotos: OFM Max Lustig, OFM Martina Gucher, BI Florian Jost, LM Markus Schoitsch, Petra Guggenberger

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