Am Fronleichnamstag veranstaltete die Feuerwehr St. Lorenzen im Lesachtal bei strahlendem Sonnenschein ihren „Tag der Feuerwehr“ mit interessanten und abwechslungsreichen Höhepunkten.








Neues Hydraulisches Rettungsgerät

Der erste Höhepunkt dieses Tages war die Indienststellung des neuen Hydraulischen Rettungsgerätes. Das aufgrund des Alters und der Leistungsfähigkeit ausgetauschte alte Gerät wurde durch die neusten akkubetriebenen Geräte der Firma LUKAS ersetzt. „Ein großer Dank gilt der Gemeinde Lesachtal und dem Kärntner Landesfeuerwehrverband als Fördergeber für die Finanzierung dieser notwendigen Anschaffung“, freute sich Kommandant Gerd Guggenberger, der das neue Gerät feierlich in Empfang nehmen durfte. Neben vielen Feuerwehr- und Altkameraden, Besucherinnen und Besuchern, freuten sich die Mitglieder der Feuerwehr St. Lorenzen über die Anwesenheit vieler Ehrengäste wie NAbg. KR Gabriel Obernosterer, Landtagsabgeordnete Christina Patterer, Bürgermeister Johann Windbichler, die Vizebürgermeister Josef Rauter und Gerald Kubin, Bgm. a. D. Franz Guggenberger, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Herbert Zimmermann, Gemeindefeuerwehrkommandant, OBI Martin Guggenberger und Ehrenkommandant EOBI Walter Kubin.

 

 




Ehrungen für 50 Jahre Mitglied in der Feuerwehr St. Lorenzen

Ein besonderer Moment waren die Ehrungen für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr St. Lorenzen. So erhielten die Kameraden HFM Anton Kircher, HFM Sebastian Guggenberger und HFM Johann Wurzer die Medaille für 50-jährige Zugehörigkeit in Würdigung und Anerkennung ihrer Verdienste für das Kärntner Feuerwehrwesen.

 

 




Feuerwehrmuseum und Geräteschau

Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung war die Wiedereröffnung des adaptierten Feuerwehrmuseums. Dieses wurde auf Initiative von Ehrenkommandant EOBI Walter Kubin und vielen helfenden Kameraden im Jahr 2000 eingerichtet und eröffnet. In vielen Stunden wurde nun das Museum von den Kameraden der Feuerwehr St. Lorenzen erweitert, umgebaut, teilweise neugestaltet und am „Tag der Feuerwehr“ für die Besucher wieder geöffnet. „Dafür wurde sogar der alte ‚Land Rover‘ aus dem Feuerwehrmuseum in Klagenfurt geholt“, freute sich ein Altkamerad über das Wiedersehen mit dem ersten Fahrzeug der Feuerwehr St. Lorenzen. Auch die damalige Fahrzeugpatin Josefa Wilhelmer überzeugte sich nach über 50 Jahren vom Zustand des Fahrzeuges. Neben dem Museum konnten die Besucher die einzelnen Gerätschaften und Fahrzeuge der Feuerwehr St. Lorenzen genauer betrachten.

 

 














Feuerwehrjugend und Drehleiter

Ein weiterer Höhepunkt war die Vorführung der Feuerwehrjugend St. Lorenzen im Lesachtal unter Gruppenkommandant Joachim Lugger. „Die neun Jugendlichen mussten einen Brand löschen. Nach dem Heulen der Handsirene fuhren die Jugendlichen mit ihrem Quad und einem eigenen Einsatzanhänger vor, stellten den Wasserbezug her, bauten eine Löschleitung bis zum Brandobjekt auf und bekämpften die Gefahr“, freuten sich die Jugendbeauftragten Marco Seiwald und Manuel Kubin über den tosenden Applaus der Zuschauer.
Viele Besucher, vor allem die Jugend, nutzten die Gelegenheit, um mit der Drehleiter Hermagor in die Höhe zu fahren. Ein Dank gilt dem Stadtkommandanten HBI Christof Rohr und seinem Team für dieses einmalige Erlebnis.

 

 





























Konzert und Hausmannskost erfreuten die Gäste

Mit erfrischenden Klängen begeisterte die Lesachtaler Bauernkapelle St. Lorenzen unter der Leitung von MDir. Gerald Kubin bei sommerlichen Temperaturen die Gäste. Die Besucher nutzten die Mittagszeit, um sich mit guter Hausmannskost, Kaffee und Kuchen, zubereitet von den Lorenzner Frauen, zu stärken. Dafür ernteten sowohl die Musikanten als auch die Frauen viel Lob.

 

 




Einsatzübung der Feuerwehren und des Roten Kreuzes

Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages fand beim Bildungszentrum Lesachtal eine Einsatzübung zum Thema „Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen“ statt. Dabei kam das neue hydraulische Rettungsgerät der Feuerwehr St. Lorenzen erstmals zum Einsatz. Die Besucher konnten sich ein Bild über die einzelnen Tätigkeiten und die Versorgung der verletzten Personen durch das Rote Kreuz, als auch über die Zusammenarbeit der einzelnen Rettungsorganisationen im Schadensfall machen. Die FF St. Lorenzen bedankt sich bei der FF Obertilliach aus Osttirol und bei der FF Kötschach-Mauthen sowie beim Roten Kreuz Hermagor für die Übungsbeteiligung und die gute Zusammenarbeit.

 

 







 




Text: FF St. Lorenzen/Lesachtal – HBI Gerd Guggenberger
Fotos: FF St. Lorenzen/Lesachtal – FM Jasmin Lexer
© FF St. Lorenzen/Lesachtal

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